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Inhalt: Sichere Kids im Netz

26. Juli 2010

Sichere Kids im Netz

Der Sicheres Netz hilft e.V. stellt dem Jugendcafé Gammon am alten Bahnhof in Sundern einen Computer zur Verfügung. Rechner, Desktop und Drucker sollen den Kindern und Jugendlichen neue Möglichkeiten eröffnen. Das Besondere an diesem PC ist, dass er mit Sicherheitssoftware (Antiviren-Programm, Kindersicherung 2010 etc.) sowie Lern- und Sprachsoftware ausgestattet wurde.

Markus Wortmann, stellvertretend für das Sichere Netz hilft e.V., zeigt den Anwesenden, dass einige Internetseiten für die Kinder und Jugendlichen gesperrt sind. Für den Kriminologen und Polizeiwissenschaftler ist vor allem dann die Interaktion wichtig. „Die Jugendlichen sehen, dass die Internetseite gesperrt ist und fragen nach.“ Anna Baumeister vom Jugendbüro steht dann zur Aufklärung und Diskussion zur Verfügung.


von links nach rechts: M.Wortmann, Detlev Lins,
Mirjam Schindler, Anna Baumeister

Mit all den Vorkehrungen, um die sich der Verein gekümmert hat, kann jetzt sicherer im Netz gesurft werden. Doch Technik reicht nicht allein aus. Der Umgang mit dem Internet muss erlernt werden. Deshalb ist auch für die Betreuer im Jungendcafé eine Schulung geplant, so dass sie ihr Know-how an die Jugendlichen weitergeben können. Baumeister hat schon viele Ideen, was ihre Kids mit dem PC machen können: Fotostrecken erstellen, Flyer designen oder einfach auf Informationssuche gehen.

Das Internet schafft eine virtuelle Nähe zum Jugendbüro. Die Kommunikation bei Fragen und Anregungen ist so viel einfacher. „Die Hemmschwelle ist nicht so hoch, wie der Schritt ins Rathaus“, betont die Diplompädagogin. Außerdem sollen die Teenager lernen, wie sie gezielt Informationen aus dem Internet bekommen. Mirjam Schindler (Internet-Medien-Coach) vom Jugendamt wies außerdem darauf hin, dass ein Präventionstag in Schulen geplant sei. Schülerinnen und Schüler sollen über Grenzen diskutieren, um beispielsweise Mobbing über Handyfilme vorzubeugen.

Bürgermeister Detlef Lins dankte als Pate des Vereins und im Namen der Stadt Sundern und lobte den Weg von der Theorie in die Praxis. Denn bereits im März fand eine Informationsveranstaltung mit Unterstützung der Auerbach Stiftung „Kinder sicher im Netz - Nutzen und Gefahren des Internets“ des Vereins „Sicheres Netz hilft e.V.“ im Sunderner Rathaus statt, die von Pädagogen, Polizeibeamten, Vertretern des Jugendamtes und vielen Interessierten besucht wurde.

(Text und Bild: Laren Müller)

 

 

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